DER BERICHT AUS DEM LETZEN JAHR

Um es gleich vorweg zu nehmen und um die Überschrift zu erklären, die Fahrer des „Classic Car Team Ellebrecht“ machten den Gesamtsieg fast unter sich aus.

Mit einer Gesamtabweichung von 0,32 Sek. in vier Wertungsläufen siegte Maik im BMW 2000 Tii Touringvor Franz-Josef im NSU TT –welcher 0,71 Sek. sammelte, dritter in dermit 38 Startern gut beesetzten Klasse 7wurde Edgar Lampas im Toyotaer kassierte 1,01 Punkte.

Mit 48 Fahrzeugen war die Youngtimerklasse 8 bestens gefüllt, Klassensieger auch hier ein Fahrer mit Namen Ellebrecht, Jan im VW Golf 2 kassierte 0,46 Sek. und konnte sich damit ganz knapp vor Jan und Katja Steermann aus dem Nachbarort Ostwig im BMW 318i mit 0,51 Sek. behaupten. Thorsten und Erwin König im bärenstarken 3er BMW komplettierten das Treppchen in Klasse 8 mit 0,77 Sek.

Eine Gesamtabweichung unter einer Sekunde gelangen auch Dieter Specht im VW Polo mit 0,90 Sek. und Erhard Paschtalka aus Brilon im Porsche 356 mit 0,91 Sek. womit der sich den Klassensieg in Klasse 5 sicherte.

Zusammengerechnet also zehn Fahrzeuge die in der addierten Zeitdifferenz im Zehntelbereich blieben – dank modernster Technik mit selbststartenden Stoppuhren und JPS-gesteuerter Schnittberechnung mit automatisch runterzählender Sekundenansage, aber natürlich auch aufgrund regelmäßigem Trainings – ein Zeichen der Zeit.

Martin Vormann im Styr Puch siegte in Klasse 6 mit 3,43 Sekunden, womit der sportliche Teil des Sauerland Bergpreis Historic des Jahres 2017 – zumindest was das Ergebnis betrifft erzählt ist.

Aber auch sonst wurde auf der Kreisstraße von Ramsbeck nach Berlar mächtig Gummi gelassen – die Fahrer der ziemlich genau 100 teilnehmenden Fahrzeuge sorgten vor allem am Samstag bei nasser Fahrbahn für so manchen Aha-effekt mit reichlich kaltverformtem Blech, Kunststoff und Leitplanken; trotzdem klappten Organisation und Zeitnahme von zwei Trainigs- dem Referenz- und vier Wertungsläufen – also insgesamt über 700 Einzelstarts – vorbildlich.

Der Egoismus, die Uneinsichtigkeit und Frechheiten einiger Beteiligter und Besucher sorgte hingegen für tiefe Sorgenfalten auf der Stirn der Verantwortlichen. Teilnehmer die absolut nicht begreifen wollen das die Fläche des Fahrerlagers begrenzt ist, Wanderer“ welche die abenteuerlichsten Geschichten erfinden um fünf Euro Eintritt zu sparen oder als Krönung ein Radfahrer der nach dem Ignorieren mindestens zweier Durch-fahrtsverbotsschilder, einer Flatterbandabsperrung und mehrfachen Hinweisen der Streckenposten immer noch glaubt er alleine kann entscheiden wer wann wohin fahren darf – Gott sei dank kamen alle mit dem Schrecken davon.

Nur Gutes gibt es vom Drum und Dran zu berichten, Verpflegung und Unterhaltung im Eventbereich waren wie in den vergangenen Jahren hervorragend, die Betreuung der Aktiven klappte von der Papierabnahme bis zur Siegerehrung bestens und mit den tollen Modelltraktoren der Familie Prior hatten technikbegeisterte Senioren und spielende Kinder gleichermaßen ihren Spaß.

Einzig die Wetterverantwortlichen hatten zumindest am Freitag und Samstag ihre Aufgabe nicht richtig im Griff.

Quelle: www.sauerland-bergpreis.de

 

Wir dürfen uns schon jetzt auf den 9. Int. ADAC Sauerland Bergpreis Historic vom 10. bis 12. August 2018 freuen.

GALERIE DER LETZTEN JAHRE „SAUERLAND BERGPREIS“

Rennautos der vergangenen Jahrzehnte, das Brüllen der Motoren und der Duft von Öl und verbranntem Bezin prägen das Bild rund um das Fahrerlager, die Bergstrecke und den beliebten Eventplatz des Sauerland Bergpreises – Hier gibt es ein paar Eindrücke aus vergangenen Jahren.